Transponiertabelle für die Gitarre

Du hast eine schöne Harmonie gefunden und beim Jammen mit mit Deinem Gesangspartner stellst du fest, dass die verwendete Tonart mit der Stimmlage nicht harmoniert.

 

Ihr beginnt also mit den Tonarten zu experimentieren und findet einen passenden Grundton. Klasse. Jetzt schnell im Kopf den Song transponieren und schon kann's weitergehen.

 

Naja, zumindest in der Theorie. Einen Song im Kopf zu transponieren braucht Übung. Vor allem dann, wenn es sich um anspruchsvolle Harmonien handelt. 

 

Aus diesem Grund haben wir dir hier eine einfach zu handhabende Transponiertabelle im Scheckkartenformat zusammengestellt.

 

 

       Abb. 1: Transponiertabelle zum Finden der  passenden Tonart

 

 

 

Wie funktioniert die Transponiertabelle?

 

Schauen wir uns das Ganze anhand eines Beispiels an. Wir haben eine Ballade in "C", welche die folgende Akkordprogression enthält:

 

C - Am - F - G

 

Anstatt die Ballade in der Tonart "C" zu spielen, möchten wir diese nun in die Tonart "G" transponieren. Dazu nutzen wir die Tabelle folgendermassen:

 

 

- Du suchst dir die Spalten mit dem aktuellen und dem gewünschten Grundton im Tabellenkopf (in diesem Beispiel also C und G) und stellst diese gegenüber.

 

 - Nun suchst du dir in der Spalte mit dem Ausgangs-Grundton ("C") die restlichen in der Progression verwendeten Töne ("A", "F", "G") und vergleichst diese mit den Tönen in der Spalte mit dem Ziel-Grundton ("G"). 

 

Für unser Beispiel heisst dies:

 

Aus dem Grundton "C" wird ein "G".

 

Das "A" wird in der Zieltonart zum "E". Da wir als Ausgangsakkord allerdings ein A-Moll (Am) hatten, müssen wir dem "E" auch wieder das Moll-Tongeschlecht anhängen. Statt dem Am Akkord spielen wird also ein Em.

 

Das "F" steht in der 6. Zeile. In der Zielspalte sehen wir in derselben Zeile das "C".

 

Nun fehlt nur noch das "G " für den Zielakkord. Hier finden wir in derselben Zeile das "D".

 

Transponiert in die Tonlage "G" ergibt sich folgende Akkordprogression: 

 

G - Em - C - D

Die Akkordart (Moll-, Dur-, Septakkord, ...) wird stets auf den Zielakkord übertragen. Hätten wir in diesem Beispiel statt einem G Akkord ein G7 in der Originalprogression gehabt, so wäre beim Transponieren daraus ein D7 geworden.


Drucke die Tabelle aus und stecke sie in deine Geldtasche. Somit hast du den kleinen Helfer immer Griffbereit, wenn du mal wieder einen Song transponieren möchtest.  Er wird dir immer wieder wertvolle Dienste leisten. Wetten?

 

Viel Spaß beim Transponieren.

 

 

 

 

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