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Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Funk

Als Anfang der 60er James Brown sein Album "Live at the Apollo" veröffentlichte, ahnte wohl nicht einmal der Godfather of Soul selbst, dass dies der Grundstein eines der prägendsten Musikstile der modernen Musikgeschichte sein würde. Die Ursprünge der Funk Musik liegen allerdings noch etwas weiter zurück. Lass uns also zunächst noch weiter in die Vergangenheit reisen...

Die ersten zarten Knospen

Die frühen Anfänge des Funk lassen sich in New Orleans, der Geburtsstadt des Jazz, festmachen. Musiker wie Fats Domino und Henry Roeland „Roy“ Byrd (besser bekannt als: „Professor Longhair“) experimentieren bereits Ende der 40er Jahre mit musikalischen Stilmitteln und Spieltechniken, die später den typischen Charakter der Funk Musik ausmachen sollten.

Video 1: Fats Domino - "Best of Fats Domino"

Musikalischer Vorbote

In den 50er Jahren etablierte sich durch die geschickte Kombination von Rock’n Roll und R&B Elementen die Soul Musik als direkter Vorläufer des Funk. Prominente Vertreter dieser Entwicklung sind Ray Charles, Sam Cooke und James Brown. 1959 wird Motown Records gegründet, das bis heute wohl bekannteste Label für Soul und Funk Musik. Die Labels Motown und Stax werden dem Soul in dem folgenden Jahrzehnt zu einem kometenhaften Aufstieg verhelfen.

Video 2: Ray Charles - "Funk Collection"

Transformationsphase

Im Verlauf der späten 50er Jahre entfernte sich der "Godfather des Soul", James Brown, immer mehr von den klassischen R&B / Soul Klängen. Experimente mit verkürzten (synkopierten) Rhythmen und deplatzierten Off-Beat Noten (Off-Beat = Betonung liegt nicht mehr auf dem Takt, sondern auf dem “and” zwischen den Takten) und