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Eine Übe-Routine aufbauen: dein Wochenplan für stetigen Fortschritt

Sticky Tunes Übungsroutine aufbauen

Du übst mal viel, mal gar nicht, und hast das Gefühl, kaum voranzukommen? Der Schlüssel zu echtem Fortschritt ist nicht die Menge, sondern die Regelmässigkeit und die richtige Aufteilung. Mit einer einfachen Übe-Routine holst du aus deiner Zeit das Maximum heraus, ganz ohne stundenlanges Schuften.

Warum eine Routine hilft

Ohne Plan übt man meist nur das, was ohnehin schon Spass macht, und vernachlässigt den Rest. Eine Routine sorgt dafür, dass du ausgewogen an allen wichtigen Bereichen arbeitest. So gibt es keine blinden Flecken, die deinen Fortschritt bremsen.

Zudem nimmt eine feste Struktur dir jeden Tag die Entscheidung ab, was du üben sollst. Du setzt dich hin und legst einfach los. Diese Klarheit spart Energie und hält dich am Ball.

Die Zeit sinnvoll aufteilen

Eine gute Übe-Einheit besteht aus mehreren kurzen Blöcken statt aus einem langen Marathon. Beginn immer mit einem kurzen Warm-up, damit die Finger geschmeidig werden. Danach folgen Technik, ein konkretes Übungsstück und zum Schluss etwas, das einfach nur Spass macht.


Beispiel für 20 Minuten:

03 Min  Warm-up (Fingerübung)
05 Min  Technik (z.B. Akkordwechsel)
07 Min  Song / Stück üben
05 Min  freies Spielen, Spass haben
 

Diese Aufteilung sorgt für Abwechslung und hält die Konzentration hoch. Der Spass-Block am Ende ist bewusst eingeplant, denn Freude ist der beste Motor. So gehst du jedes Mal mit einem guten Gefühl aus der Übung.

Lieber täglich als selten

Für den Fortschritt ist Regelmässigkeit wichtiger als die Dauer der einzelnen Einheit. Zwanzig Minuten täglich bringen dich weiter als zwei Stunden am Wochenende. Dein Gehirn festigt das Gelernte durch häufige Wiederholung über viele Tage.

Plane deshalb lieber kurze, machbare Einheiten ein, die du wirklich durchhältst. Selbst an vollen Tagen findest du meist ein paar Minuten. Diese Beständigkeit ist der eigentliche Motor deines Erfolgs.

Konkrete Ziele setzen

Übe nicht einfach ins Blaue hinein, sondern setz dir für jede Einheit ein kleines, klares Ziel. Zum Beispiel einen bestimmten Akkordwechsel sauber hinzubekommen oder zwei Takte eines Songs zu lernen. Solche Ziele machen deinen Fortschritt sichtbar.

Kleine, erreichbare Ziele motivieren viel mehr als ein vages Besserwerden. Jeder erreichte Punkt gibt dir ein Erfolgserlebnis. Und Erfolgserlebnisse sind der beste Treibstoff für die nächste Einheit.

Fortschritt festhalten

Es lohnt sich, deinen Weg festzuhalten, etwa mit kurzen Notizen oder gelegentlichen Aufnahmen. So siehst du schwarz auf weiss, wie weit du gekommen bist. Gerade in Phasen, in denen es zäh läuft, motiviert dieser Rückblick enorm.

Eine Aufnahme von vor ein paar Wochen zeigt dir oft deutlicher als jedes Gefühl, wie viel besser du geworden bist. Dieser Beweis hält dich bei Laune. Fortschritt sichtbar zu machen ist ein starker Antrieb.

Struktur bringt dich voran

Eine einfache Übe-Routine mit Warm-up, Technik, Stück und Spass macht aus verstreuter Zeit echten Fortschritt. Mit kurzen, täglichen Einheiten und klaren Zielen kommst du schneller voran als mit seltenen Marathonsitzungen. Struktur schlägt hier immer blossen Fleiss.

Stell dir deinen eigenen kleinen Plan zusammen und probier ihn eine Woche lang aus. Pass ihn an, bis er zu deinem Alltag passt.

EIne passende Druckvorlage für deine Übungsroutine habe ich dir natürlich schon vorbereitet. Den Übungskalender fndest du im Breich Tools und Helferlein.


Direkt auf Sticky Tunes weiterlernen


Dieser Beitrag ist die Praxis-Ergänzung. Passend dazu findest du auf Sticky Tunes die ausführlichen Grundlagen, interaktiven Tools, Workshops und Übungssticker:



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