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In 4 Wochen zum ersten Song - Teil 3: Woche 2, vier Akkorde für tausend Songs

Willkommen in Woche zwei. Deine ersten beiden Akkorde sitzen, und heute vervollständigen wir deine Vierergruppe mit G und D. Mit diesen vier Akkorden kannst du anschliessend eine der beliebtesten Akkordfolgen der Popmusik spielen, die in unzähligen Songs steckt.



Der G-Akkord

Der G-Akkord klingt voll und schön und braucht drei Finger, die über mehrere Saiten verteilt liegen. Er verlangt etwas Dehnung in der Hand, wird aber mit Übung schnell vertraut:


G (G-Dur):

      E  A  D  G  B  e
G     3  2  0  0  0  3

(3 Finger; alle sechs Saiten klingen)

Setz die Finger und schlag alle sechs Saiten an, dann prüf jeden Ton einzeln. Gerade der Griff über die weit auseinanderliegenden Saiten braucht anfangs Konzentration. Mit ein paar Tagen Übung sitzt auch dieser Akkord.

Der D-Akkord

Der vierte Akkord ist das D, dessen drei Finger eine kleine Dreiecksform bilden. Beim D schlägst du die beiden dicksten Saiten nicht mit an:


D (D-Dur):

      E  A  D  G  B  e
D     x  x  0  2  3  2

(nur ab der D-Saite anschlagen)

Achte darauf, wirklich erst ab der D-Saite anzuschlagen, damit der Akkord klar klingt. Die drei Finger liegen dicht beieinander, halte sie schön rund. Nun kennst du alle vier Akkorde deines Kurses.

Die magische Akkordfolge

Jetzt kommt der grosse Moment: Wir verbinden alle vier Akkorde zu einer Folge, die du garantiert aus vielen Liedern kennst. Sie lautet G, D, Em und C und wiederholt sich immer wieder. Diese eine Folge trägt buchstäblich tausende von Songs.


Die Vier-Akkorde-Folge:

| G | D | Em | C |  (dann von vorne)

(je 4 Schläge pro Akkord, immer wiederholen)

Spiel jeden Akkord viermal an und wechsle dann zum nächsten. Wenn du am Ende bei C angekommen bist, beginnst du wieder von vorne bei G. Schon klingt es wie die Begleitung eines echten Popsongs.

Saubere Wechsel mit Anker-Fingern

Damit die Wechsel flüssig werden, hilft ein einfacher Trick: Achte auf Finger, die bei zwei Akkorden auf derselben Stelle bleiben können. Diese Anker-Finger lässt du liegen, statt sie abzuheben und neu zu setzen. So musst du weniger bewegen.

Such bei jedem Wechsel nach solchen gemeinsamen Punkten und nutze sie als Orientierung. Das macht deine Wechsel schneller und sicherer. Mehr dazu findest du in unseren Merkhilfen zu Akkorden.

Immer nur einen Wechsel üben

Statt die ganze Folge stur durchzuspielen, nimm dir gezielt den Wechsel vor, der dir am schwersten fällt. Wechsle nur zwischen diesen beiden Akkorden hin und her, bis es flüssig läuft. Diese Isolation ist viel wirkungsvoller als das ständige Durchspielen.

Wenn jeder einzelne Wechsel sitzt, fügt sich die ganze Folge fast von allein zusammen. Geh die Übergänge der Reihe nach durch: G nach D, D nach Em, Em nach C und C zurück zu G. Mit Geduld werden alle vier sicher.

Langsam bleibt schön

Spiel die Folge bewusst langsam, denn im langsamen Tempo klingt sie sauber und du prägst dir die Wechsel richtig ein. Es geht nicht darum, schnell zu sein, sondern gleichmässig. Ein Wechsel, der langsam klappt, wird mit der Zeit von selbst schneller.

Zähl ruhig laut mit und wechsle immer auf der Zählzeit eins. So verbindest du die Akkorde gleich mit einem Grundrhythmus. Diese Ruhe zahlt sich in der nächsten Woche aus, wenn wir den Rhythmus verfeinern.

Vier Akkorde, unzählige Lieder

Mit G, D, Em und C hast du jetzt vier Akkorde in der Hand, mit denen du unzählige Songs begleiten kannst. Die berühmte Folge daraus ist dein Schlüssel zu echter Musik. Übe die Wechsel diese Woche geduldig, sie sind das Herz deines ersten Songs.

In der dritten Woche geben wir dieser Folge mit einem richtigen Schlagrhythmus Leben und passen die Tonhöhe mit einem Kapo an deine Stimme an. Damit klingt es endgültig nach deinem Lied. Übungssticker fürs Griffbrett findest du in unseren Lernstickern für Akkorde.


Direkt auf Sticky Tunes weiterlernen

Passend zu diesem Kurs findest du auf Sticky Tunes die ausführlichen Grundlagen, Tools, Lieder und Übungssticker:


Der Kurs: In 4 Wochen zum ersten Song

Dieser Kurs bringt dich in vier Wochen vom ersten Ton zum ersten selbst gespielten und gesungenen Lied. Am besten der Reihe nach:


Teil 3: Woche 2 – Vier Akkorde (du bist hier)



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