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Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Blues

Die frühen Ursprünge des Blues gehen auf die „Field Hollers“, eine Form von Arbeitsliedern, zurück. Westafrikaner, die seit dem 17. Jahrhundert als Sklaven in die Südstaaten deportiert wurden, suchten nach Wegen ihrem Kummer und Leid Luft zu machen. So liessen sie während ihrer harten und menschenunwürdigen Arbeit auf den Baumwoll- und Maisfeldern melodiöse Rufgesänge erklingen. Ein Arbeiter begann mit Klagerufen, andere Sklaven in der Nähe stimmten ein und gaben Antwort.

Video 1: Field Hollers

Es waren einfache Lieder, deren Inhalte vom tristen Alltag der Zwangsarbeit geprägt waren. Aus dieser melancholischen Grundstimmung entstand gegen Ende der Sklaverei der Blues. Zwar wurde die Zwangsarbeit ab Mitte des 19. Jahrhunderts nach und nach verboten, an der misslichen Situation der afroamerikanischen Bevölkerung sollte dies jedoch wenig ändern. Rassentrennungsgesetzte, bittere Armut und die allgegenwärtige Konfrontation mit Rassismus und Intoleranz liessen wenig Platz für fröhliche Klänge. Existenznöte, Alkoholismus, Sex und Gewalt waren die dominierenden Themen im Blues.

Vom Mississippi-Delta ausgehend, breitete sich der Blues über die Südstaaten hinweg, in den Norden der der USA aus.


Video 2: Mississippi Delta Blues Songs

Lokale Charakteristika mischten sich mit dem Delta-Blues und brachten neue Formen, wie den Chicago-Blues, den Texas-Blues usw. hervor.


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